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Tätigkeitsbericht des SCHMIT-Z e.V.
für den Zeitraum seit der letzten Mitgliederversammlung am 7. November 2008
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Der Berichtszeitraum umfasst lediglich fünf Monate, da wir zur alten Reglung zurückkehren, wonach die Mitgliederversammlung im Frühjahr stattfindet.
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Neues Logo
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Finanziert durch einen Zuschuss von QueerNet wurde durch die Agentur Werner Bohr ein neues Logo erstellt. Es besteht aus einer Bildmarke und einem Schriftzug. Wir wollen die Wiedererkennbarkeit und die Profilierung unserer Arbeit damit unterstützen. Zunächst werden Briefpapier, Visitenkarten und Internetauftritt mit dem Logo versehen, später folgen Plakate, Flyer und neue Fenstergestaltung.
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Bibliothek
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Der Bestand unserer Bibliothek hat sich durch viele Bücherspenden nicht nur vergrößert, sondern auch dem Inhalt nach verändert. Handelte es sich früher weit überwiegend um schwule Literatur, ist der Anteil der Bücher mit lesbischen Themen angestiegen. Ein neues Dreierteam hat die Arbeit übernommen. In naher Zukunft wird ein Internetprogramm installiert, das einen Zugriff übers Netz ermöglicht.
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Büroteam
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Aus unterschiedlichen Gründen konnten die bisherigen Bürohilfen ihre Arbeit nicht im alten Umfang fortsetzen. Im Januar und Februar blieb eine Menge Arbeit liegen. Jetzt hat ein Team unter der Leitung von Alex Rollinger die Arbeit unter sich aufgeteilt: Uli Hufschmidt kümmert sich um Buchhaltung und PC-Administration, Adrian Steins um Ticket-Vorverkauf, Stina um Gastroeinkauf und Nina Petri um „Anders Lernen e.V.“
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Öffnungszeiten
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Das Konzept, das SCHMIT-Z zweimal in der Woche nachmittags geöffnet zu halten, hat sich bewährt. Wenn sich auch nicht wirklich herumgesprochen hat, dass man bei uns Tickets ( Ticket Regional) für fast alle Veranstaltungen aus der Großregion erwerben kann und das SCHMIT-Z dabei unterstützt, werden die Öffnungszeiten doch aus verschiedenen Gründen genutzt. Die Zeiten haben sich um eine Stunde nach hinten verschoben, um zu ermöglichen, auch nach der Arbeit noch vorbeizukommen. Dienstags und donnerstags ist das SCHMIT-Z von vier bis acht geöffnet.
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Jubiläum
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Am 9. Januar konnten wir mit einer kleinen Verspätung von sechs Monaten ein Doppeljubiläum feiern: Das Beratungstelefon, auch unter seinem ursprünglichen Namen „Rosa Telefon“ bekannt, kann auf zwanzig Jahre zurückblicken. Das SCHMIT-Z immerhin ist auch schon fünfzehn Jahre alt. Grund genug, einzuladen und zu feiern. Von der Politik waren der OB Klaus Jensen,
Peter Spang von der SPD und
Sascha Gottschalk von den Grünen anwesend. Alle ehemaligen Mitarbeiter des Beratungstelefons waren eingeladen worden und viele sind gekommen. Unter anderen der Mitbegründer des Rosa Telefons, Jürgen Stolz aus Stuttgart, der auch den sehr unterhaltsamen Festvortrag hielt, der von den frühen Jahren und der Entwicklung homosexueller Emanzipation in Trier handelte. Von der Presse waren Vertreter von Wochenspiegel und
Trierischer Volksfreund erschienen, die auch umfassend von unserem Jubiläum berichtet haben.
So war es möglich, auch einmal einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Arbeit des SCHMIT-Z nicht nur Partys, Karneval und Theater umfasst, sondern wir uns auch mit Beratung und umfänglicher Gruppenarbeit beschäftigen.
Musikalisch wurde der Abend durch das neu gegründete Trio „Beautiful sings“ begleitet.
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Rosa Karneval und Theater
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Ende November gelangte das Theaterstück „Vom anderen Stern“ vier Mal vor ausverkaufter TuFa zur Aufführung.
Werkstatt und Kostümfundus waren ja seit letztem Sommer in den Räumen der ehemaligen Romikafabrik untergebracht. Als Gegenleistung war vereinbart, das Festzelt des Romikulums für Veranstaltungen zu nutzen. Dieser Vereinbarung nachzukommen bot sich an, nachdem es in der TuFa zu Terminüberschneidungen kam. Wir beschlossen, zwei der fünf Sitzungen in der TuFa, die anderen drei aber im Festzelt zu veranstalten. Zunächst mit allerlei Bedenken versehen, stellte sich dieser neue Spielort als ausgesprochen geeignet heraus. Das großzügigere Platzangebot und das zur Verfügung gestellte Personal in der Gastronomie und in der Technik sind Vorteile, die uns haben entscheiden lassen, den Rosa Karneval im nächsten Jahr ganz im Festzelt des Romikulums abzuhalten.
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Kooperationen
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Das ändert nichts daran, dass wir weiterhin mit dem TuFa-Dachverband zusammenarbeiten. Für die Theaterproduktionen bleibt die TuFa der ideale Standort.
Kurz nach Karneval wurde dann eine erneute große Kraftanstrengung nötig: Die bisherigen Räume für Werkstatt und Fundus mussten geräumt werden zugunsten von anderen, die sich auf dem Romikagelände direkt befinden. Dies war sehr viel Arbeit insbesondere für das Bühnenbauteam, hat sich aber gelohnt, weil die neuen Räume leichter zugänglich sind.
Neben den zum Teil seit langem bestehenden Vernetzungen ist die Zusammenarbeit mit dem FORUM und dem CHAT NOIR neu hinzugekommen.
Im FORUM wurde eine sehr erfolgreiche Party veranstaltet, die in der CSD-Party im Juni ihre Fortsetzung finden wird.
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Kultur im SCHMIT-Z
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Ausstellungen
Auf die Ausstellung der Aids-Hilfe zur CSD-Aktion „Ich weiß, was ich tu“ folgte die Präsentation von Werken Klaus Berghaus‘ und danach die kritische Ausstellung zum Thema „50 Jahre Barbie“. Mit diesem Ereignis ist es uns in Kooperation mit dem Stadtmuseum zum ersten Mal gelungen, ins Erste Deutsche Fernsehen zu kommen und zwar in einen Beitrag der Sendung „Brisant“.
Weitere Ausstellungen sind in Planung. Unser Ziel ist es, neben künstlerischen Thematiken jeweils eine sachlich oder politisch orientierte Schau zu bieten.
Hühnchentrio
Da die Zeit direkt vor Weihnachten jetzt nicht mehr von einer Aufführung der SCHMIT-Z Family geprägt ist, kommt es sehr zupass, dass das Hühnchentrio mit seinem Weihnachtsprogramm im letzten und übrigens auch wieder in diesem Jahr im SCHMIT-Z zu Gast war bzw. sein wird.
Andere Veranstaltungen
Im November haben die Veranstalter der schwul-lesbischen Kulturtage „homosella“ mit zwei Veranstaltungen unsere Räume genutzt: Der Abend über „Lesbische Pornografie“ mit Vortrag und Filmvorführung von Manuela Kay (Chefredakteurin L-Mag) war sehr gut besucht.
Der Freitagabend
Die Öffnungszeit am Freitagabend wird unterschiedlich frequentiert. Wenn anschließend „queer gefilmt“ im Broadway stattfindet oder Gruppen wie „Transgender“ oder „ElleDorado“ ihre Treffen haben, ist das SCHMIT-Z gut besucht, an anderen Abenden ist der Besuch steigerungsfähig.
Die Entwicklung der Transgendergruppe ist besonders erfreulich.
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Vorstand und Geschäftsführung
Trier, den 28. April 2009
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